skip to Main Content

Das Cradle to Cradle-Prinzip

„Elektronische Produkte wie Fernseher, Kühlschränke oder Waschmaschinen gehen in technische Kreisläufe. Sie werden in Einzelteile wie Metalle und Kunststoff zerlegt und die Rohstoffe zu neuen Geräten verarbeitet. Ein einzelnes Produkt kann auch für beide Kreisläufe designt sein: Der Rahmen eines Fahrrades landet im technischen, der Reifen wird dem biologischen Kreislauf zugeführt.

Der Konsument zahlt bei diesem Denkansatz die Nutzung eines Gerätes oder die Dienstleistung und nicht die Ware, die nach Gebrauch an den Hersteller zurückgeht. Er zahlt für 10.000 Waschgänge oder 10.000 Stunden Licht, nicht aber für die Waschmaschine oder die Leuchtmittel. Der Produzent hätte ein Interesse daran, hochwertige Materialien zu verarbeiten und diese danach wiederzuverwerten.“
Quelle: www.dw.com/de/umwelt-cradle-to-cradle-c2c-rohstoffe-abf%C3%A4lle-m%C3%BCll-rycycling-upcycling-wertstoffe-ressourcen/a-43232348

Neues Denken: Leben in einer Welt ohne Müll | DW | 05.04.2018

Vintage, Shabby Chic, Second Hand, Recycling und Upcycling sind in. Gebrauchtkaufhäuser, Repair-Cafés und Kleidertauschbörsen haben Hochkonjunktur – nicht nur bei Bedürftigen und Preisbewussten. Es sind umweltaffine Zeitgenossen, die es ablehnen, T-Shirts für fünf Euro zu kaufen, weil sie die Geschichten kennen, die hinter den Produktionsabläufen stecken: Sie erzählen von Ausbeutung, Verschwendung von Rohstoffen, Müllbergen und immensen CO2-Emissionen durch Produktion und Transport.

Back To Top